Suchtvorbeugung |
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Unser Karateverein ist einer der Vereine, denen es klar ist, dass Alkohol- und Drogensucht Realitäten sind, die überall präsent sind. Deshalb ist Suchtvorbeugung zwingend notwendig. Eines der Ziele der ehrenamtlichen Leiter ist es, Kinder und Jugendliche stark zu machen. Stark nicht nur im Dojo, sondern auch stark zum Nein-Sagen. Deshalb wird freiwillig und unentgeltlich ein hohes mass an Verantwortung übernommen weil die Realität so ist, wie sie ist. Das Konzept des Starkmachens ist ein verdecktes Konzept, das nicht mit Slogans arbeitet, sondern im praktischen Training greift. Den Trainern ist bewusst, dass ein positives Selbstwertgefühl, das Durchstehen von Konflikten, der Umgang mit Misserfolgen, gute Umgangsformen und das Akzeptieren von sozialen Strukturen die Persönlichkeit stärken Im Einzelnen heisst das: Durch das Training wird man dazu angehalten, sich selber zu beobachten - es entsteht ein Verhältnis zum eigenen Körper. Mit steigendem Übungsgeschick fangen auch die Ängsten an, sich selber gut zu finden. Man ist sich dann selbst etwas wert. Die Karate-Übungen sind oft viele hundert Jahre alt. Sie stärken nicht nur den Körper., sondern haben auch Auswirkungen auf die Psyche und den Energiefluss im Körper. Es entsteht ein positiver Doppeleffekt, der besonders Kinder und Jugendliche stärkt Unsere Trainer unterstützen das durch das Kommentieren der geringsten Leistungsveränderung. Auch wenn etwas nicht gut läuft oder getadelt wird, bekommen die Schüler Möglichkeiten aufgezeigt, aus dem Misserfolg zu lernen und in Erfolge umzuwandeln. Diese Stärken werden aufgebaut und gefördert und sind fester Bestandteil des Karate-Trainings. Das strikte Einhalten von Benimmregeln im Dojo fördert die soziale Kompetenz. Unvermeidliche Konflikte werden nach Regeln ausgetragen. Wer lernt, Unbequemes zu ertragen, wird in schwierigen Situationen keine Scheinlösungen im Rausch suchen. Die Hierarchie in einem Dojo hilft den Kindern, sich in vorhandene Gemeinschaften einzufangen und Respekt vor den Leistungen anderer zu entwickeln. Es gilt der Grundsatz: Nur wer andere achtet, kann sich selber achten und Achtung von anderen erwarten. Deshalb ist es ausgeschlossen, dass man z.B. das Berühmter Fußballer-Spucken in unserem Dojo findet. Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein Ziel des Karatevereins ist, nicht nur Muskeln, Reflexe und Motorik zu schulen, sondern auch die charakterliche Entwicklung zu fördern. Diese Punkte sind untrennbar. Natürlich kann der Karate-Sport keine Suchtprobleme verhindern. Aber er kann einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung der Kinder und Jugendlichen leisten. Der Weg zu einem selbstbestimmten und unabhängigen., zu einem verantwortungsbewussten und genussvollen Leben ohne Suchtmittelmissbrauch wird durch Karate unterstützt Neben Elternhaus und Schule ist der Sportverein ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche soziale Erfahrungen sammeln, wo Einstellungen und Verhaltensweisen geprägt werden. Unsere Trainer sind sich der Verantwortung bewusst, Vorbild zu sein. Gute Jugendarbeit, insbesondere in der Tradition des Karate, ist immer auch ein Stück Suchtprävention. Weitere Informationen gibt es im Internet beim Blauen Kreuz oder dem Bundesministerium für Gesundheit. |
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